Neue Tierarten

 

Pazifischer Riesenkrake (Enteroctopus dofleini)
ang: North Pacific Giant Octopus, pol: O¶miornica olbrzymia

Der Pazifische Riesenkrake existiert in der Nähe der Küsten des nordwestlichen Pazifiks und gehört zu den grössten Riesenkraken. Das Gewicht erwachsener Kraken beträgt häufig ein von 90 kg. Sehr interessant ist der Mantel oder "Kopf" des Krake, weil er wichtigsten Organe des Tiere hat. Dank einer Eigenschaft, kleine Pigmentzellen in seiner Haut sowie mithilfe von Muskelkontraktionen zu steuern, kann der Krake die Farbe, Musterung und Struktur der Hautoberfläche ändern und mit seiner Umgebung optisch verschmelzen. Ausserdem der Pazifische Riesenkrake ist sehr intelligent, was Untersuchungen bestätigten. Am häufigsten frisst das Tier Garnelen, Krabben, Muscheln und Fisch.

Der Zebrahai (Stegostoma fasciatum)
ang: Zebra Shark, pol: Rekin brodaty

Der Zebrahai ist sehr häufig in Flach- wassergebieten und an Korallenriffen u.a im Roten Meer, im Indischen Ozean und im Südchinesischen Meer anzutreffen. Diese Art erreicht Grösse von 220 cm, in einigen Gebieten bis 250 cm.
Den Hai trifft man meist unter Steinkorallenburgen ruhend. Sie ernähren sich von Muscheln, Seeigeln, Oktopoden, Krebsen und kleinen Fischen.
Zebrahai ist ovipaar. Die Entwicklungszeit der Eier dauert etwa 11 Monaten. Die junge Haie wachsen nun sehr langsam und erreichenerst nach dreieinhalb Jahren eine Grösse von einem Meter.

 


Der Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus)
ang: blacktip reef shark, pol: Rekin, rafowy, czarnop³etwy

Der Schwarzspitzen-Riffhai erreicht eine Körperlänge von 160 bis maximal 200 Zentimetern.
Seine Grundfarbe ist grau-braun, alle Flossen haben eine schwarze Spitze mit einem schwarzen Saum an der Schwanzflosse.
Er lebt in der Indische Ozean, entlang der südafrikanischen Küste bis zum Roten Meer und entlang der indischen Küste.
Ausserdem kommt der Hai vor Madagaskar, den Seychellen und den Malediven, Thailand, Japan, den Philippinen, Australien (ohne Südaustralien) und vielen Inselgruppen des westlichen Zentralpazifiks vor.
Der Schwarzspitzen-Riffhai bevorzugt flaches Wasser, meist in der Gezeitenzone nahe der Wasseroberfläche, wobei die Rückflosse aus dem Wasser ragen kann. Sie ernähren sich von kleinen Fischen und wirbellosen Tieren.

Das Stumpfkrokodil (Ostaeolaemus tetraspis)
ang: dwarf crocodile, pol: Krokodyl krótkopyski

Das Stumpfkrokodil kann bis zu 190 cm lang werden und gehört zu den wenigen kleinen Krokodilarten. Es lebt im Westen Afrikas im Süßwasser und seine Verbreitung beschränkt sich hier auf die tropischen Bereiche. Erste große Population der Art im Gebiet von Senegal bis Angola existieren. Die zweite - von Nordost-Zaire bis nach Uganda. Diese Krokodile bevorzugen offenbar flache, langsam fließende Wasserläufe und Überschwemmungsflächen. Stumpfkrokodile sind nachtaktive Jäger und verbringen anders als die meisten anderen Krokodile nur sehr wenig Zeit beim Sonnen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Weichschildkröten, Fischen, Krebstieren und Fröschen.

Der Arapaima, Paiche (Arapaima gigas)
ang: Giant arapaima, pol: Arapaima

Der Arapaima gehört zu den größten Raubfischen der Erde die im Süßwasser leben. Er kann mehr als 2,5 m lang werden und erreicht dabei ein Gewicht von etwa 150-200 kg. Seine Körperfarbe variiert zwischen grün-silbrig und leuchtend rosa. Natürliche Vorkommen des Arapaima gibt es nur noch im nördlichen Südamerika in Gewässern mit 24 bis 29°C Wassertemperatur. Der Arapaima ernährt sich von kleineren Fischen, Fröschen, Vögeln und auch kleinen schwimmenden Säugetieren.

Der Arowana (Osteoglossum bicirrhosum)
ang: Silver arowana, pol: Arowana srebrna

Der Arowana ist ein südamerikanischer Süßwasser-Raubfisch aus der Familie der Knochenzüngler. Der Fisch lebt im Flussgebiet des Amazonas, des Araguaia sowie im Rupununi im südlichen Guyana und im Oyapock an der Grenze zwischen Französisch-Guyana und Brasilien. Die Fische haben einen langgestreckten, bandförmigen, seitlich stark zusammengedrückten und mit großen Schuppen bedeckten Körper, der bis zu 1,20 Meter lang werden kann. Das Maul ist sehr groß und oberständig. Am Ende des Unterkiefers sitzen zwei bläuliche oder grünliche Barteln. Rückenflosse und Afterflosse sind sehr lang und reichen bis zur Schwanzflosse. Sie ernähren sich von Insekten, kleinen Fröschen und Echsen. Sie können ihre auf über das Wasser ragenden Ästen sitzende Beute durch gezielte Sprünge von bis zu einem Meter Höhe erreichen.

die Gepunktete Wurzelmundqualle (Phyllorhiza punctata)
ang: Australian spotted jellyfish, pol: Meduza

Die Gepunktete Wurzelmundqualle (Phyllorhiza punctata) ist eine Schirmqualle, die zu den größten Quallen der Erde gehört. Wenn es um das Lebensraum dieser Quelle geht, wurde sie in den letzten Jahrzehnten als invasiver Organismus im Golf von Mexico gesichtet. Ihr Quallenschirm kann einen Durchmesser von bis zu 35 Zentimetern erreichen. Der Schirm trägt mehrere weiße, kristalline und lichtbrechende Punkte. Interessant ist, dass am Rand des Schirms keine Tentakel vorhanden sind. Jeder Arm trägt 14 Hautfalten, die an ihrer Basis zusammengewachsen sind.

der Bodengucker (Selene vomer)
ang: Lookdown, Silver Moonfish, pol: Selena

Der Bodengucker (Selene vomer) ist mit seinem großen Kopf und seinem kleinen, sich stark verjüngenden Körper ein Fisch von äußerst ungewöhnlichem Aussehen. Der Kopf wölbt sich über dem Maul steil nach oben und ist fast eineinhalbmal so hoch, wie er lang ist. Guanin-Farbstoffe in der Haut reflektieren das Licht.
Dieser Fisch vorkommt u.a von New England südlich bis zu den Bermudas, bis Uruguay Ostatlantik, vor der Küste Westafrikas Indischer Ozean und vor der küste Thailands.

die Pfeilschwanzkrebse (Limulus polyphemus)
ang: Horseshoe crab, pol: Skrzyp³ocz

Die Pfeilschwanzkrebse vorkommen auf dem Boden, können aber mit der Bauchseite nach oben schwimmen. Durch wiederholtes Zusammenrollen und Auseinanderklappen können die Tiere sich im weichen Sand eingraben.
Sie leben an den flachen Sandküsten tropischer Meere in Tiefen zwischen 10 und 40 Metern und ernähren sich von Muscheln und anderen Weichtieren.

Europäischer Hecht (Esox lucius)
ang: northern pike, pol: Szczupak pospolity

Vom 1 September 2008 wohnt in unserem Aquarium ein Europäischer Hecht. Der Hecht hat einen kurz gestreckten, walzenförmigen und seitlich nur mäßig abgeflachten Körper. Die Färbung variiert nach dem Lebensraum - der Rücken ist meist grün-bräunlich, die Färbung wird bis zum weißen Bauch immer heller. Die Durchschnittsgrößen liegen bei 50 bis 100 cm. Längen bis 150 cm oder Gewichte von über 20 kg sind möglich. Der Hecht ist ein Standfisch und hält sich gerne in Ufernähe der Fließgewässer, Seen und größerer Teiche auf. Schon ab November des Vorjahres werden die Reviere der weiblichen Hechte oft von Milchnern "belagert", die untereinander immer aggressiver werden, je näher die Laichzeit im nächsten Frühjahr rückt. Je nach Wassertemperaturen beginnt die Laichzeit zwischen März und April und dauert bis in den Mai hinein. Hechte sind Haftlaicher, das heißt die Eier haften an Unterwasserpflanzen, Ästen oder ähnlichem an. Ein Rogner bildet ca. 40.000 Eier/kg Körpergewicht. Die Vermehrung erfolgt an bewachsenen Uferzonen und auf überfluteten Wiesen. Die erlischt aber sehr schnell nach dem Laichen. Nicht selten wird dann das kleinere Männchen vom Weibchen aufgefressen. Aus den Eiern schlüpfen nach 10 bis 30 Tagen Larven, die sich vermittels einer Kopfdrüse ans Substrat kleben. In dieser Zeit zehren sie noch vom Dottersack, doch schon nach kurzer Zeit schwimmen sie frei und stellen sich auf tierische Nahrung um. Die jungen Hechte wachsen sehr schnell und haben im ersten Jahr die 15-cm-Grenze erreicht.